Abgeschlossene Projekte

Entdecken Sie alle Projekte, die der TEB im Jahr 2018 durch den Begegnungsfonds unterstützt hat.

Internationales Turnier der 3 Grenzländer
Internationales Turnier der 3 Grenzländer

Auch wenn sie nicht unbedingt die Sprache ihres Gegenspielers beherrschten, konnten sich die jungen Spitzensportler, die an dem zweitägigen, internationalen Turnier der 3 Grenzländer teilnahmen, zumindest auf sportlicher Ebene miteinander austauschen. Die besten Spieler der drei Länder setzten sich gegen fast 450 Sportler durch und begeisterten die zahlreichen Zuschauer mit intensiven Ballwechseln. Der sportliche Aspekt hat es möglich gemacht, dass sich junge Sportler kennengelernt haben, die sich außerhalb eines solchen internationalen Events wohl nicht getroffen hätten. Im Anschluss an den sportlichen Wettbewerb konnten sich die Badminton-Spieler bei einem wohlverdienten Umtrunk besser kennenlernen konnten.

Erstes binationales Orgel- und Flötenkonzert

Das eher ungewöhnliche binationale Duett bestehend aus einer Flöte und einer Orgel zog viele Besucher aus den drei Ländern an - egal ob Liebhaber von Orgel- und Flötenmusik, Musikbegeisterte oder einfach Interessierte. Auf dem Programm standen große Namen der klassischen Musik wie Bach, Telemann, Tschaikowsky aber auch Chaminade, Vierne, Alain, Widor und Chemin-Petit. Die beiden international renommierten Solisten aus der Schweiz und aus Frankreich begeisterten das internationale Publikum in Village-Neuf. Bei einem anschließenden Umtrunk konnten sich die verschiedenen Beteiligten und Musiker auf Deutsch oder Französisch miteinanderaustauschen und ihre Nachbarn, mit denen sie die Leidenschaft für klassische Musik teilen, besser kennenlernen.

5. Ökumenischer trinationaler Kirchentag der Regio TriRhena (KIRK 2018)
KIRK

Beim 5. trinationalen Ökumenischen Kirchentag sind mehr als 100 Franzosen, Deutsche und Schweizer für eine festliche ökumenische Feier im Stadtzentrum von Mulhouse zusammengekommen. Unter dem Motto „Qu‘as-tu fait de ton frère, Wo ist deine Schwes-ter“ haben die Teilnehmer aus den drei Ländern sich zu einem bunten Programm aus Workshops, Feierlichkeiten, Themenworkshops, Konzerten und Ausstellungen und einem Programm für Jugendliche und Kinder zusammengefunden. Unter den Teilnehmern befanden sich Anhänger aus den drei Grenzregionen jener Kirchen, die den Kirchentag organisierten (katholische und evangelische Kirche) sowie Passanten, die zufälligerweise in der Stadt waren. Diese Begegnung erlaubte eine Reflexion und einen Austausch über ein sehr aktuelles Thema aus: die Gastfreundschaft und die Solidarität mit anderen.

Musik für Frieden und Völkerverständigung
Musik für Frieden und Völkerverständigung

Das Projekt ist ein wahres Zeichen des Friedens in Europa, welches aus dem Zusammenschluss der deutschen Orchestergesellschaft Weil am Rhein und des französischen Chors Chorilla entsprungen ist und es ermöglicht hat, dass etwa 150 deutsche, französische und Schweizer Musiker gemeinsam probten und an drei Terminen auf beiden Seiten des Rheins Konzerte geben konnten. Für die beiden Konzerte, die im Elsass stattfanden, hat der Elsässer Geschichtsverein Association Culture et solidarité dabei geholfen, den geschichtlichen Kontext mit Hilfe von Erklärschildern zu den Geschehnissen zu Zeiten des Ersten Weltkriegs in der Region zu rekonstruieren. In Altkirch wurde zunächst die europäische Hymne gespielt bevor die geladenen Gäste, darunter deutsche und französische Persönlichkeiten aus der Politik, ihre Ansprache hielten. Es folgten Werke von Debussy, Mahler, Fauré und von Verdi.

Wort und Begegnung: trinationale Schreibwerkstätten zum Thema „Das Andere“
Inspiration

Etwa 50 Jugendliche vom Collège Schickelé in Saint-Louis, vom Oberrhein Gymnasium in Weil am Rhein, der Sekundarschule De Wette in Basel und der Schule FES in Lörrach haben an vier Tagen an einer trinationalen Schreibwerkstatt teilgenommen, die vom Freien Theater Tempus Fugit organisiert worden ist. In gemischten Gruppen und unter der Leitung von erfahrenen Autoren, haben die Jugendlichen ihre eigenen Texte und Gedichte zu dem Thema „Das Andere“ verfasst. Mittels nonverbaler Ausdrucksweisen, bei denen Worte und Bewegungen sowie Text und Theater ineinander überflossen, entwickelten die Jugendlichen der drei Länder eine künstlerisch-kreative Ausdrucksform dank derer sprachliche Barrieren überwunden werden konnten. Im Anschluss an die dreitägige Werkstatt wurden die Ergebnisse des Projektes in der Stadtbibliothek Lörrach und dem Collège Schickelé in Saint-Louis ausgestellt.

Mittelalterliches Schauspiel
Mittelalterisches Schauspiel

Die zu diesem Anlass geknüpfte Partnerschaft zwischen dem französischen Verein Ferrette la médiévale und der Schweizer Zirkusschule aus dem Jura hat dutzende Teilnehmer aller Couleur zusammengebracht: Reiter, Akrobaten und Begeisterte fürs Mittelalter, die gemeinsam ein außergewöhnliches Schauspiel auf die Beine gestellt haben. Bei diesem Schauspiel verschmolzen Rittergeschichten, die Kunst des Zirkus und des Reitens in einer kunstvollen Welt aus Kostümen, Bühnenbildern, Musik- und Beleuchtungseffekten miteinander, die etwa 1 500 begeisterte Zuschauer innerhalb von drei Tagen anzog. Schnupperworkshops und Einführungen in die Kunst des Zirkus wurden ebenfalls für das breite Publikum angeboten und von Jugendlichen und Menschen mit und ohne Behinderung besucht.

Trinationales Blechbläserorchester
Trinationales Blechbläserorchester

Bei diesem musikalischen Projekt sind etwa 60 jugendliche Schüler der Musikschulen aus Weil am Rhein und Lörrach in Deutschland, Basel und Reinach in der Schweiz sowie aus Saint-Louis und Huningue aus Frankreich zusammengekommen, um gemeinsam ein Blechblasorchester zu geben. Im Anschluss an einen Probentag in der Schweiz und einem gemeinsamen Essen, haben die Schüler der verschiedenen Musikschulen zwei Konzerte auf beiden Seiten des Rheins anlässlich des Musikfests in Frankreich und der Eröffnung des Blechbläserkonzertes in Weil am Rhein gegeben. Während einige ihre in der Schule erworbenen Sprachkenntnisse anwenden konnten, um mit den Schülern aus den Nachbarländern zu kommunizieren, war es für andere die Sprache der Musik, die es ermöglichte, die jungen Musikern aus dem Nachbarland kennenzulernen.

Repair Café Rheinfelden
Repair Café Rheinfelden

Zehn Mal haben sich die Bürger aus Rheinfelden (Deutschland) und Rheinfelden (Schweiz) im Jahr 2018 getroffen, um gemeinsam kaputte Alltagsgegenstände zu reparieren und sie somit vor dem Wegwerfen zu bewahren. Die Besucher des Repair Cafés hatten die Möglichkeit, alle möglichen kaputten Dinge von Zuhause mitzubringen und diese vor Ort mit Unterstützung durch die freiwilligen Helfer und Experten zu reparieren. Ob kaputte Kleidung, elektrische Geräte, Möbel, Fahrräder oder Spielzeug – im Repair Café konnte gemeinsam nach einer Reparaturmöglichkeit gesucht werden. Ziel des auf Nachhaltigkeit angelegten Projekts war es außerdem, Begegnungen zwischen den Menschen der beiden Rheinfelden zu fördern und gemeinsam einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.

Trinationales alevitisches Festival
Trinationales alevitisches Festival

Das Festival ist in Zusammenarbeit der Alevitischen Gemeinden St. Louis, Basel, Weil am Rhein, Rheinfelden und Müllheim entstanden und hatte zum Ziel, die alevitische Kultur zu fördern und interessierten Besuchern einen Blick in das Alevitentum zu bieten. Das Programm des Festivals war vielfältig: neben alevitischer Musik und Literatur gab es auch politische Podiumsdiskussionen, zu denen alevitische und nicht-alevitische Vertreter eingeladen wurden. Das Festival ermöglichte einen grenzüberschreitenden und interkulturellen Austausch innerhalb der alevitischen Gemeinden der drei Länder sowie zwischen nicht-alevitischen Personen aus der trinationalen Bevölkerung, die sich für das Alevitentum interessieren. Das Festival war offen für alle Besucher. Insgesamt haben an den beiden Veranstaltungstagen jeweils ungefähr 2000 Personen das Festival besucht.

Grenzüberschreitender Wandertreff

Der TuS Maulburg hat in Zusammenarbeit mit der Sport-Wandergruppe Migros Basel einen grenzüberschreitenden Wandertreff organisiert. Mit Bus und Bahn reisten die wanderbegeisterten Teilnehmer an und konnten dann auf verschiedenen Wandertouren das hintere Wiesental kennen lernen. Dabei gab es verschiedene Wandergruppen, bestehend aus Schweizer und deutschen Teilnehmern, die nach dem Schwierigkeitsgrad der Touren eingeteilt und von professionellen Wanderführern geleitet wurden. Ziel des Projekts war es, die Wanderer über ein gemeinsames Thema zusammen zu bringen, die Natur zu genießen und neue Freundschaften entstehen zu lassen. Anschließend besuchten die Wandergruppen noch gemeinsam eine Schmiede