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Unsere Region: Der Oberrhein

Das Oberrheingebiet erstreckt sich entlang des Rheins von Basel bis nach Karlsruhe. Sechs Millionen Einwohner leben im Oberrheinraum. Das Gebiet wurde nach Ende des 30-jährigen Krieges zum deutsch-französischen Grenzland. Mehrere Kriege prägten den Charakter der Oberrheinregion stark, die schon immer durch grenz- bzw. rheinüberschreitende Kontakte gekennzeichnet war. Händler, Handwerker, Ärzte oder Hebammen überquerten die Grenze bereits vor 200 Jahren.

Der deutsch-französische Krieg 1870-1871 stellte jedoch eine Zäsur für den Austausch im Oberrheingebiet dar. Der mehrmalige Wechsel der Zugehörigkeit Elsass-Lothringens zum deutschen beziehungsweise französischen Staat brachte die grenzüberschreitende Kooperation schließlich zum Erliegen.

Es folgte eine Gegenbewegung, bei der die Landesgrenzen gefestigt und die Tradition der Überquerung der Landesgrenzen unterbrochen wurde. Die Bewohner des Oberrheins entwickelten eine nationale Identität. Im Schatten der Weltkriege fand im Dreiländereck eine Ausbildung von Außengrenzen statt. Der Austausch von Waren und Dienstleistungen wurde ferner durch Grenzkontrollen, Zölle und Kontrollen erschwert.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die Deutschen und Franzosen wieder ihre grenzüberschreitenden Beziehungen zueinander auf. Die ersten Initiativen der erneuten Zusammenarbeit kamen aus der Schweiz. Der Errichtung des Flughafens Mulhouse Freiburg folgten viele weitere grenzüberschreitende Projekte.

Inzwischen hat sich in der Oberrhein-Region wieder eine Kultur der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit entwickelt, die Teil des politischen und fachlichen Alltags geworden ist.

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